Ju Jutsu

Termin für Ju-Jutsu-Abteilungs-Versammlung steht – bereit für 2019

Die Ju-Jutsu-Abteilung trifft sich am 23. Januar 2019 um 21h in unserer Sportgaststätte zur jährlichen Abteilungsversammlung unter der Leitung Sebastian Leys. Es gibt einige spannende Themen zu diskutieren und zu entscheiden – daher bitte wir um zahlreiches Erscheinen.

Erfolgreiche Orangegurt-Prüfung der Planegger Ju-Jutsu-Kämpfer

Mit Prüfungsvorbereitungen ist es so eine Sache – nicht immer läuft alles so rund, wie es die Trainierenden oder die Trainer gerne hätten. Es war daher keineswegs sicher, ob das Auf und Ab sich nicht auch auf die Ergebnisse des Gürteltests auswirken würden. Immerhin wurde es mit „Orange“ schon etwas ernster als noch vor einem Jahr.

Von der ursprünglich sechs Prüflingen blieben am Ende zwei Paare übrig, die sich der Herausforderung stellten bzw. stellen konnten. Nach einer längeren Kinderprüfung mussten die vier Ju-Jutsu-Kämpfer dann zeigen, was sie gelernt hatten. Unter den strengen Augen des Trainers und ehemaligen Abteilungsleiters Heinrich begann die Prüfung am frühen Abend und sollte so einiges an Schweiß kosten, bis alle erschöpft in ihre Kopfkissen sinken konnten.

Viele Würfe, Schläge und Tritte später stand dann fest: Aufatmen! Alle vier Abteilungsmitglieder hatten die Prüfung bestanden und konnten verdientermaßen ihren Gürtel entgegen nehmen – dass danach noch ein kleiner Umtrunk stattfand, ist doch wohl klar oder? Die ganz Eifrigen sprachen übrigens doch bereits von der Farbe grün…was die wohl meinen? Positiv gestimmt jedenfalls zeigten sich auch die Trainer Sebastian, Rudolf und Fabian (vielen Dank für die hier verwendeten Bilder) – beide blicken (nicht nur) angesichts der Prüfungsleistung optimistisch in die Abteilungszukunft.

 

 

 

 

Besuch des Landeslehrgangs „Gut geschützt ist halb gewonnen“

Ramona Brandl und Sonja Schmid referierten am 28. Januar zum Thema „Frauen-SV“ beim PSV Eichstätt. Unter dem Titel „Gut geschützt ist halb gewonnen“ wurde die Bedeutung der Verteidigungshaltung/-stellung fokussiert und zusammen mit Abteilungsleiter Heinrich fuhren zwei weitere Schüler ins „ferne Eichstätt“, um dort nicht nur den SV Planegg zu repräsentieren, sondern um sich ebenso fortzubilden.

„Nach spielerischem Aufwärmen, inklusive persönlichem Kennenlernen, mit Bewegungsformen und Koordinationsübungen, behandelte Ramona Brandl im ersten Teil des Lehrgangs die Abwehr diverser (Waffen-)Angriffe im Stand. Hierbei hatten sich die knapp 30 TeilnehmerInnen gegen einen oder mehrere Angreifer zu verteidigen, wobei die charmante Referentin letztere dazu ermunterte „ruhig g’scheid drauf zu hauen“, denn nichts ist so effektiv wie „Lernen durch Schmerz“. Den zweiten Teil des Lehrgangs widmete Sonja Schmid der Verteidigung/-sstellung am Boden. Es wurden unter anderem Ausweich- und Meidbewegungen bei eigener Bodenlage sowie die Verteidigung gegen stehende Angreifer trainiert. Neben der Koordination konnten die TeilnehmerInnen beim Pratzentraining auch ihre Reaktion unter Beweis stellen. Besonderes Augenmerk lag wiederum auf realistischem Angreifen und effektiver Verteidigung. Abschließend wurden die erlernten Techniken beziehungsweise Übungen in Form eines Zirkels wiederholt. Ein unerwünschter, äh … unangekündigter „Überraschungsgast“ – im FIST-Anzug – sorgte hierbei für die Spannung (bis) zum Schluss.“  (Quelle)

Zwei Dinge wollen wir nicht vergessen zu erwähnen: Zum einen gab es viel zu viel und viel zu guten Kuchen! Da konnten die TeilnehmerInnen nicht widerstehen. Außerdem wurde als Ausklang jede/r noch eine Runde massiert. So konnte die Rückfahrt entspannt angegangen werden.

Ein erfolgreiches Ju-Jutsu-Jahr geht mit einer harten Prüfungswoche zu Ende

Abteilungsleiter Heinrich in Doppelfunktion als Coach und Prüfer konnte sich über viele neue Gelbgurte und zwei neue Grüngurte freuen.

 

Puh – das war eine Woche für die Ju-Jutsu-Abteilung – gleich in drei Prüfungen wollten jüngere und älterer Ju-Jutsu-KämpferInnen zeigen, was ihnen steckt und sich so ihre Abzeichen und Gurte verdienen. Einen so derartigen Andrang an Prüfungswilligen hatte das altehrwürdige Dojo schon länger nicht mehr gesehen, wie mehrere gediente Veteranen richtig bemerkt hatten.

 

Drei mal braun, einmal blau – unsere Abteilung präsentiert sich erfolgreich in allen Farben!

 

Zwei Erwachsenengruppen und zwei Kindergruppen konnten unter den kritischen Augen der Prüfer beweisen, dass sich ihre vielen Stunden auf der Matte ausgezahlt hatten. Die erschöpften, aber dennoch strahlenden Gesichter können sich jetzt erstmal ein wenig entspannen – der Winterpause sei Dank. Aber ab der zweiten Januarwoche gibt es schon wieder keine Ausreden mehr! Das Training ruft!

 

Zum Kampfgesicht des Jahres 2016 gewählt – einstimmig!

 

Natürlich darf an dieser Stelle auch ein kleiner Rückblick nicht fehlen – vor allem zwei Ereignisse waren für das Jahr aus Abteilungssicht bedeutsam: Mit Mario gewannen die Ju-Jutsu-KämpferInnen einen tollen neuen Trainer, der jeden Montag, auch mit seiner Brasilian-Jiu-Jitsu-Erfahrung, für frischen Wind im Dojo sorgt. Leider hatten wir in der zweiten Jahreshälfte auch einen Abgang zu vermelden – nach dem Sommer verließ uns Thomas nach Berlin. Er hatte nicht nur beim Kindertraining ordentlich mitgemischt, sondern mit den Erwachsenen sein Wissen geteilt. Wir wünschen ihm nochmal alles Gute im fernen Preußen!

 

Ju-Jutsu-Abteilung zu Gast auf Benefizlandeslehrgang

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Voller Spannung und mit hohen Erwartungen an den Top-Referenten Sepp Sträußl machten sich am Sonntag, den 16. April vier Mitglieder unserer Ju-Jutsu-Abteilung auf den Weg zum Benefizlehrgang „Waffenabwehr“. Dieser wurde gemeinsam vom SV-Esting und SC Unterpfaffenhoffen Germering ausgerichtet und sollte sich als voller Erfolg herausstellen.

Tänzerisches Aufwärmen

Bevor es jedoch mit dem Ju-Jutsu-Training losging, wurden die Anwensenden erstmal tüchtig ins Schwitzen gebracht: Bettina Hildenbrand sorgte durch ihr Power-Zumba für nicht nur für rote Gesichter und Schnappatmung, sondern auch für richtig ausgelassene Stimmung. Auch wenn manche Herren der Schöpfung sich sichtlich schwer taten, der schweißtreibenden Choreographie zu folgen, konnte man an dem vergnügten Lachen, das überall in der Halle zu vernehmen war, ablesen, dass Hildenbrand hier alles im (Warm-up)-Griff hatte.

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Nach einer kurzen Pause ging es dann so richtig los: Der Messerangriff und seine Abwehr spielten die zentrale Rolle in den kommenden drei Stunden. Und hier wurde schnell klar, weshalb Sträußl als Spitzeninstruktor gilt: Durch seine Mischung aus Ernsthaftigkeit, Lehrfreude und Humor vermittelte er den etwa 80 angereisten Ju-Jutsuka die wichtigsten Grundlagen seines Messerabwehrsystems. Dabei bezogen sich die Lehreinheiten nicht aus Angriffe aus verschiedenen Winkeln, sondern Sträußl präsentierte auch Notlösungen und sprach darüber, wie es nach der unmittelbaren Abwehr der Gefahrensituation weitergeht.

Spektakuläres zur Pause

Unterbrochen wurde die Übungen einerseits durch zwei Kaffeepausen, in denen sich die Lernenden am exzellent bestückten Kuchenbuffett stärken konnten (der Geheimtipp war der Mohnkuchen!) und einer schwungvollen Showeinlage der Tanzgruppe Fun Unlimited. In Sachen Akrobatik beschämte die Eleganz der Damen und Herren so manchen Trainierenden in der Halle – so viel Überschläge und Taktgefühl wünschte sich manch einer auch insgeheim von seinem Trainingspartner auf der Matte!

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Am Ende des Lehrgangs fasste Sträußl noch einmal das Wichtigste zusammen: Das Messer ist eine brandgefähliche Waffe – jede(r) kann es einsetzen, es verursacht schnell viel Schaden und wenn man damit in einer Abwehrsituation zu tun hat, möge man sich darauf einstellen, nicht ohne Verletzung aus der Begegnung herauszukommen. Außerdem unterstrich Sträußl seine bedingungslose Härte, wenn es um eine Abwehr gehe: Alles sei erlaubt! Die vierköpfige Reisegruppe des SV Planegg-Krailling war am Ende ziemlich platt und glücklich – jetzt wird es darum gehen, den Daheimgebliebenen das Wichtigste aus dem Lehrgang zu vermitteln.

Bisher unterschätzt: „Aliveness“ als Trainingskonzept im Ju Jutsu

Die ein oder andere von Euch, die Ju Jutsu trainiert, hat vielleicht schon einmal etwas von dem so genannten „Aliveness“-Trainingsansatz gehört (manche bezeichnen es auch einfach als „alive training“). Es geht dabei um eine Ausgestaltung des Trainings, in dessen Zentrum spontanes, nicht-geskriptetes (also unabgesprochendes) und dynamisches Agieren mit der Partnerin steht. Alive Training wird in erster Linie durchgeführt, damit sich die Teilnehmerinnen untereinander herausfordern und mit der Absicht antreten, zu gewinnen. Zudem wird diese Trainingsmethode herangezogen, um bestimmte Kampfsporttechniken aus dem eigenen Training einer Nützlichkeitevaluierung zu unterziehen.

Dabei ruht das Konzept auf den drei Säulen: Bewegung, Timing und Energie. Das bedeutet, die Partnerinnen sind ständig in Bewegung, agieren ohne feste oder zugewiesene Schlag- und Trittmuster und agieren auf einem Kraftniveau, das nahe an das tatsächlicher Auseinandersetzungen herankommt. Auf diese Art und Weise zu trainieren, bedeutet (womöglich), sich von liebgewonnen Vorstellungen und Lehrplänen zu verabschieden. Bestimmte Techniken – das stellt sich sehr schnell auch im Ju Jutsu heraus – funktionieren unter Stress nur bedingt, manche überhaupt nicht. Dennoch werden sie immer wieder unterrichtet und abgefragt, was im besten Fall zweifelhaft, im schlechtesten gesundsheitsbedrohlich (in einer echten Auseinandersetzung) ist.

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Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Fallen will gelernt sein!

„Als Fallschule werden verschiedene Arten des Fallens bezeichnet, bei denen der Fallende möglichst wenig Schaden nimmt. Ziel der Einübung der Fallschule ist, einen sicheren und kontrollierten Übergang vom Stand zum Boden (und ggf. direkt wieder in den Stand) zu gewährleisten. Die eingeübte Falltechnik soll im Fall der Fälle (beim Stolpern, einem Schubs-Angriff etc.) reflexartig ausgeführt werden, um eine zeitliche Verzögerung − durch aktives Nachdenken − zu minimieren und dadurch unverletzt und kampffähig zu bleiben.“ (Quelle)

Auch zu unserem Ju-Jutsu-Training gehört das Fallen – es ist wichtiger Basisbestandteil unseres Trainings. Und ob man es glaubt oder nicht – es macht ziemlich Spaß, sich ein wenig rollend durch das Dojo zu bewegen. Spätestens dann, wenn die TrainingspartnerInnen loben: „Das sieht aber elegant aus heute!“ Ein paar Fotos kurz vor dem Fallen haben wir Euch aus unserem Training hier zusammengestellt. Und wenn Ihr selbst einmal Lust darauf habt, ganz behutsam an schmerzlinderndes Fallen herangeführt zu werden, schaut einfach auf ein unverbindliches Probetraining bei uns vorbei.

Die Fotos stammen erneut von Konstantin Höhne – www.konstantinhoehne.de

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Hol das Stöckchen!

Unsere Ju-Jutsu-Abteilung ist Mitglied im DJJV – dem Deutschen Ju-Jutsu-Verband. Im Jahr 2000 erfuhr das Prüfungs- und Lehrprogramm eine Reform, welche auch das Thema Stockkampf stärker in den Vordergrund rückte. Dabei nahm man sich vor allem die philippinischen Kampfkünsten zum Vorbild.

Auch wir trainieren also fleißig immer wieder die Abwehr von Stockangriffen, die aus verschiedenen Richtungen und Winkeln erfolgen können. Dabei gilt – wie so oft bei uns – das Gesetz der Vielfalt: Es gib mannigfache Lösungen und Wege, dem Angreifer zu begegnen. Bestenfalls steht am Ende die Entwaffnung und der sichere Rückzug beziehungsweise die Kontrolle des Gegners.

Die Fotos stammen erneut von Konstantin Höhne – www.konstantinhoehne.de

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Ju Jutsu gibt Dir den Kick!

Wenn Deinem Leben der rechte Kick fehlt, dann schau doch einfach mal bei uns vorbei! Spaß beseite: Atemitechniken sind im Ju Jutsu alle Schlag-, Stoß- und Tritttechniken mit allen zur Verfügung stehenden Extremitäten.

Daraus folgend sind Atemitechniken mit dem Fuß alle Techniken, bei denen wir mit dem Fußballen, der Fußaußenkante, der Ferse oder der Fußsohle unsere Gegner treffen (wollen). Die Ausführung kann dabei als geradelinige Stoßtechnik oder als kreisförmige Tritttechnik erfolgen. (Quelle)

Natürlich setzt auch dies jede Menge Übung voraus – daher gehören die unterschiedlichen Tritt- bzw. Stoßtechniken regelmäßig zu unserem Übungsplan. Ein paar Bilder dazu seht Ihr hier – vom Weißgurt bis Danträger wird hier munter getreten. Wenn auch Ihr mal heftig unter Anleitung zutreten wollt, steht Euch unser Dojo für ein unverbindliches Probetraining immer offen. Wir freuen uns auf Euch!

Die Fotos stammen erneut von Konstantin Höhne – www.konstantinhoehne.de

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Trainingsrituale: Das Aufwärmen

Jeder Sporter und jede Sportlerin weiß, dass ein richtiges Training mit dem Aufwärmen beginnt. Es bringt den Kreislauf in Schwung, die Muskeln werden lockerer und das Verletzungsrisiko kann dadurch gesenkt werden. Auch in unserer Ju-Jutsu-Abteilung gehört das Warm-Up zu jedem Training dazu. Manchmal übernehmen es die Trainer, manchmal „dürfen“ auch die Schüler und Schülerinnen selbst ran und machen der Gruppe so richtig Feuer unter dem Wertesten. Fotograf Konstantin Höhne hat ein paar Momente unseres schweißtreibenden Rituals mit der Kamera begleitet.

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Wer neben Selbstverteidigung also auch ein gutes, gesamtheitliches und die Gesundheit förderndes Training sucht, ist bei uns bestens aufgehoben. Schaut doch einmal zu einem unverbindlichen Probetraining vorbei – wir freuen uns immer auf neue Gesichter und alte Ju-Jutsu-Füchse.

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